Kuba Währung

Es gibt nicht auf Kuba heute nicht nur eine Währung, sondern gleich zwei: den kubanischen Peso (CUP) sowie den Peso convertible (CUC), die Devisenwährung des Landes. Beide haben verschiedene Wechselkurse. Obwohl man als Tourist überwiegend mit dem letzteren zu tun hat, macht es Sinn, auch immer etwas von der „einfachen“ Landeswährung griffbereit in der Tasche zu haben. Perspektivisch will Kuba übrigens wieder zu einer Währung zurückkehren, womit der CUC als Zahlungsmittel verschwindet.

Kuba Währung
Kuba Währung

Zwei Währungen – ein System

Das System der Doppelwährung entstand auf Kuba im Jahr 1993, als sich die Regierung im Zuge der schweren Wirtschaftskrise nach der Auflösung der Sowjetunion gezwungen sah, den US-Dollar als Zahlungsmittel zu legalisieren. Damit sollten dringend notwendige Devisen für den Staat nutzbar gemacht werden. Doch die Legalisierung des Dollars bedeutete auch einen stückweisen Kontrollverlust über die eigene Währung. Der kubanische Peso verlor in jenen Jahren viel von seinem Wert und tauschte sich teilweise mit über 100:1 zum US-Dollar aus.

Aus diesem Grund wurde der „Peso convertible“ im Jahr 2004 als einziges anderes legales Zahlungsmittel eingeführt. Der US-Dollar verschwand damit aus der Zirkulation und spielt heute keine Rolle mehr auf der Insel. Während der Peso convertible (CUC) im festen Kurs von 1:1 an den Dollar geknüpft ist, tauscht sich der kubanische Peso (CUP) im ebenfalls fixierten Kurs 24:1 zum CUC aus. Die Untereinheit beider Pesos ist übrigens der Centavo, wobei 100 Centavos ein Peso sind. Beide Währungen sind – entgegen noch immer zirkulierender Gerüchte – für Touristen frei zugänglich und können auch untereinander getauscht werden. Doch wann braucht man welche Währung?

Kubanische Währung CUC und CUP in der Praxis

Die Frage ist leider nicht pauschal zu beantworten. Obwohl der CUC oftmals fälschlicherweise als „Touristenwährung“ bezeichnet wird, ist er tatsächlich für die meisten Kubaner im Alltag heute ein genauso geläufiges Zahlungsmittel wie für Reisende.

Euro akzeptiert man auf Kuba nur innerhalb der Zäune des Hotelspools der Halbinsel Varadero, andernorts führt kein Weg an der kubanischen Landeswährung vorbei.

Während man heute jedoch vielerorts mit beiden Währungen zahlen kann, waren Importprodukte früher nur gegen CUC erhältlich. In den staatlichen Devisengeschäften beispielsweise (Panamericana, CIMEX, TRD Caribe) ist der CUC das Standard-Zahlungsmittel. Auch Taxis, Busse und Übernachtungen (sowohl in Hotels als auch in Casa Particulares) werden in der Regel immer in CUC bezahlt. Auf Bauernmärkten, Straßenständen und bei „fliegenden Händlern“ ist hingegen der CUP das Zahlungsmittel der Wahl.

Darüber hinaus lässt sich jedoch kaum pauschalisieren, wann welche Währung zum Einsatz kommt. Viele Straßenhändler und Caféterias nehmen gern beide Währungen, bevorzugen jedoch den kubanischen Peso (CUP), in welchem dann auch die Preise ausgeschildert sind. In den Devisenläden kann man heute meist mit beiden Währungen zahlen, die Preise sind auch entsprechend dargestellt.

Teure Restaurants schreiben ihre Preise gerne in CUC aus, während manche Staatsrestaurant gerne versucht sind an der Unwissenheit der Touristen zu verdienen und für den Fall ausländischer Besucher eine zweite Speisekarte mit anderen Preisen bereithalten. Und während eine Fahrt mit dem Touristenbus Víazul immer in CUC abgerechnet wird, zahlt man im Stadtbus ausschließlich in kubanischen Pesos (0,40 CUP pro Fahrt). Um die Verwirrung noch größer zu machen, wird bei der Beschilderung das Peso-Zeichen ($) für beide Währungen gleichermaßen eingesetzt. Anhand des Produktpreises sieht man mit etwas Übung dann auf den ersten Blick, welche Währung gemeint ist.

Das ist auch unser bester Tipp für alle Kuba-Reisenden: Immer die Preise auf ihre Plausibilität prüfen. Wenn ein Steak oder ein Hühnchen in einer Caféteria als Hauptgericht für 50 oder 70 „$“ angeboten wird, ist klar, dass damit Pesos Cubanos gemeint sind, also umgerechnet ein Betrag von zwei bis drei Euro fällig wird. Wenn hingegen ein Cocktail in einem touristischen Lokal oder einer Hotelbar mit 5 $ bepreist wird, ist klar, dass es sich im CUC handeln wird.

Dabei ist es durchaus nicht ungewöhnlich, wenn direkt daneben beim Straßenstand an der Ecke ein ähnliches Getränk für 20 kubanische Pesos über den Tresen wandert. Auch werden gerne billige Zigarren, die es in jedem Geschäft für 1 CUP pro Stück gibt, für teures Geld an Touristen verhökert. Bevor man sich als Tourist daher „gemolken“ fühlt, sollte man selbst schauen welche Angebote sich an welche Zielgruppe richten und was einem die dargebotene Leistung schlussendlich wert ist. Prinzipiell kann nämlich jeder Kuba-Tourist an beide Währungen gelangen und damit einiges an Geld sparen.

Wie besorgt man sich die kubanischen Währungen während der Kubareise?

Zahlungen mit Karte sind auf Kuba noch nicht weit verbreitet. Man wird daher immer eine ausreichende Menge Bargeld mit sich führen wollen. Am besten ist es, einen ordentlichen Betrag in Euros mit ins Land zu nehmen, und dann vor Ort in einer der zahlreichen Wechselstuben (CADECA) umzutauschen. So spart man sich die Abhebegebühren bei Verwendung einer Kreditkarte. Wichtig: entgegen einiger veralteter Reiseführer, wird auf Kuba der US-Dollar nicht als Zahlungsmittel akzeptiert. Im Gegenteil: ihn umzutauschen kostet sogar 10 Prozent Gebühren. Am besten man bringt daher Euro oder Franken mit, die gebührenfrei getauscht werden können.

Beim Umtauschen in der CADECA sollte man, wie bei jedem Geschäft auf einer kubanischen Bankfiliale, immer seine Ausweispapiere (Reisepass und Touristenvisum) mitbringen und beachten, dass man in Badehose, kurzen Shorts oder ärmellosem T-Shirt nicht eingelassen wird. Auf Kubas Banken gilt ein gewisser Dresscode, und auch wenn bei Touristen manchmal ein Auge zugedrückt wird, sollte man es lieber nicht zu weit treiben. Bei Wartezeiten, die mancherorts bis zu einer Stunde betragen können, will man die Schlange auf keinen Fall ein zweites Mal besuchen!

Apropos Schlange: nicht selten muss man vor Besuch einer CADECA bzw. Bankfiliale ein wenig Zeit einplanen. Sieht man eine Menschentraube vor dem Eingang, fragt man (wie andernorts auf Kuba auch) nach dem letzten in der Reihe: „El último?“. Daraufhin merkt man sich seinen Vordermann und arbeitet sich geduldig in der Schlange nach vorne, bis man aufgerufen wird. Manche CADECAS haben länger geöffnet (bis 19 oder 20 Uhr), weswegen die Schlange meist deutlich schneller abgewickelt wird als andernorts. Generell empfiehlt es sich, früh am Morgen oder in einer der am Abend geöffneten Filialen aufzuschlagen. Sonntags haben Banken und Wechselstuben in der Regel geschlossen. Besonders empfehlenswert ist übrigens die frisch renovierte CADECA in der Calle 23, Ecke J in Havannas Stadtviertel Vedado.

Kreditkarte Kuba
Langes Warten bei der Bank…

Info: Banken auf Kuba.

Trotz Sozialismus gibt es auf Kuba keine „Einheitsbank“, sondern verschiedene staatliche Banken mit verschiedenen Aufgaben. In Havanna ist die „Banco Metropolitano (BM)“ am verbreitetsten, während die „Banco Popular de Ahorro (BPA)“ in etwa der Sparkasse entspricht und in ländlichen Gegenden dominiert. Darüber hinaus sieht man auch die „Banco de Crédito y Comercio (BCC)“ sowie die „Banco Nacional.“ Alle Banken unterhalten ein (noch recht dünnes) Netz aus Geldautomaten und sind für jedermann zugänglich.

Der Umtauschvorgang selbst funktioniert sehr gut und unspektakulär. Will man beide Währungen, so tauscht man zunächst seine Euros in CUC um, um danach in einem zweiten Vorgang einen Teil der CUCs in CUP umzutauschen. Die Scheine laufen durch eine Zählmaschine und werden anschließend nochmal gut sichtbar auf dem Tisch gezählt. Hinterher bekommt man immer einen Beleg. Dabei sollte man darauf achten, sich eine akzeptable Stückelung geben zu lassen: die 2000 Peso Note (CUP) wird praktisch nirgends angenommen, während 20er und 50er sehr geläufig sind. Der 50 CUC-Schein kann in manchen Geschäften nur gegen Unterschrift angenommen werden. Entsprechende Vorlieben bei der Stückelung sollte man vor dem Umtausch kommunizieren. Falls das mal nicht geklappt hat, kein Problem: wie bereits erwähnt, kann man beide kubanische Währungen jederzeit gebührenfrei ineinander tauschen, wobei man dabei natürlich immer einen kleinen Verlust macht.

Wenn das Geld vor Ort knapp wird, lässt sich am Geldautomat und in jeder Bankfiliale neues Geld abheben. Auch viele Hotels verfügen über Terminals, an denen Geld abgehoben werden kann. Geldautomaten geben jedoch lediglich CUC aus und auch am Bankschalter kommt man nur an die Devisenwährung. Um auch CUP zu erhalten, führt kein Weg an der CADECA vorbei.

Tipp: Fast jede CADECA verfügt heute über ein Kreditkartenterminal („POS“), so dass man sich den Umweg zur Bank häufig sparen und direkt auf der Wechselstube abheben und umtauschen kann.

Wie viel Pesos brauche ich?

Beim Geldumtausch stellt sich natürlich immer die Frage, wie viel von welcher Währung benötigt wird. Auch diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern hängt von den eigenen Reisegewohnheiten (z.B. Essen in der Casa vs. selber kochen und Einkauf auf dem Bauernmarkt?) ab. Grundsätzlich gilt: die meisten Touristen werden einen Großteil ihrer Kosten für Übernachtung und Transport in CUC entrichten und den CUP nur für gelegentliche Einkäufe auf der Straße nutzen. All-inclusive-Touristen in den Hotelanlagen werden mit dem CUP gar nicht in Kontakt treten.

Als Faustregel für Individualreisende empfehlen wir daher ein Verhältnis von 80 zu 20 (CUC zu CUP) beim Umtauschen in der CADECA. Hebt ihr also für 100€ ab, bekommt ihr (je nach Wechselkurs des Euro zum Dollar) rund 100 CUC, von denen ihr dann 20 in CUP umtauschen solltet. Im Zweifelsfall könnt ihr eure CUP auch wieder zurück in CUC tauschen – und umgekehrt. Übrige Währung kann vor der Rückreise am Flughafen wieder in Euro zurückgetauscht werden.

Leere Geldautomaten?

Kuba verfügt heute über 920 Geldautomaten, wovon sich 527 in Havanna befinden. Obwohl die meisten davon gut funktionieren, kommt es manchmal kommt es nicht selten vor, dass ein Geldautomat nicht mehr voll bestückt ist und kein Geld ausspuckt. Das liegt daran, dass die hohen Beträge von mehreren hundert CUC von Kubanern selten gefragt sind und daher nicht immer vorrätig im Gerät liegen.

Ist der Automat nicht ausreichend bestückt, wird dies wird jedoch nicht auf dem Display angezeigt, sondern eine allgemeine Fehlermeldung erscheint und der Vorgang wird abgebrochen. Davon darf man sich nicht irritieren lassen! In dem Fall kann man einfach versuchen, einen niedrigeren Betrag (z.B. 150 statt 200 CUC) anzufordern und die gewünschte Abhebesumme in 20 oder 50-CUC-Schritten zu reduzieren.

Manche Geldautomaten geben auch partout nicht mehr als 200 bis 300 CUC pro Sitzung aus. Will man mehr abheben, macht es Sinn, direkt zur CADECA bzw. Bankfiliale zu gehen, um sich die doppelten Gebühren zu sparen. Nicht vergessen, Reisepass und Visum mitzunehmen wenn man zum Bankschalter geht – sonst kann man sich nochmal aufs neue in die Schlange einreihen!

Welche Kreditkarten für Kuba?

Früher war das Abheben mit Kreditkarte auf Kuba häufig leichter gesagt als getan. Heute hingegen ist die Verbindung meist stabil und eine Vielzahl von Kartenanbietern wird auf Kuba unterstützt. Neben der Visa wird auch die MasterCard von den meisten Geldautomaten des Landes genommen. Grundsätzlich sollte man mit einer europäischen Kreditkarte – auch Prepaid – auf Kuba keine Probleme haben, während US-Amerikanische (z.B. Diner‘s Club) in der Regel nicht akzeptiert werden.

Tipps und wichtige Hinweise zum Geldgebrauch auf Kuba

  • Immer mit Bargeld (mind. 200€) ins Land reisen. Der Umtausch von Euro in CUC und CUP ist gebührenfrei, während die meisten Kreditkartenanbieter >5€ pro Abhebevorgang verlangen. Auch kann es bei technischen Problemen (instabile Internetverbindung) nicht schaden, immer ein kleines Polster mit sich zu führen. Wegen der Schlangen vor den Banken und den manchmal halbleeren Automaten gilt grundsätzlich auf Kuba: Umtauschen ist einfacher als abheben.
  • Obwohl Kuba ein sehr sicheres Land ist, ist wie in vielen anderen Ländern auch eine gewisse Vorsicht geboten: nicht zu viel Geld mit auf die Straße nehmen, vor allem nicht beim Ausgehen am Abend. Die Kreditkarte immer zu Hause (im Nachtschränkchen der Casa oder im Hotelsafe ist sie immer sicherer als auf der Straße!) lassen und nur zum Geldabheben mitnehmen.
  • Auf keinen Fall sollte man auf der Straße Geld umtauschen, sondern immer die offiziellen Banken und Wechselstuben in Anspruch nehmen – auch wenn es manchmal wieder länger dauert…
  • Beim Taxifahren, aber auch bei anderen Orten ohne Festpreise gilt: unbedingt die Preise vorher abklären und passend gestückeltes Geld bereit halten. Auch sollte man sich vor den Verhandlungen bereits einigermaßen im klaren darüber sein, was man bereit ist zu zahlen und den Betrag schnell zücken können. Wer ewig in seiner Geldbörse rumsucht, tut sich auf Kuba keinen Gefallen.
  • Wechselgeld ist manchmal rar auf Kuba, weswegen es sich empfiehlt, immer auch kleinere Banknoten und Münzen mitzuführen und möglichst passend zu bezahlen.
  • Das System der beiden Währungen ist für die meisten Kuba-Touristen auch am Ende ihres Aufenthalts noch immer ein Buch mit sieben Siegeln. Um es dennoch ein wenig zu dechiffrieren, hilft es, vor dem Kauf immer zuerst die Preise auf Plausibilität zu prüfen. In einem Lokal, in dem viele Kubaner essen, wird ein Hauptgericht wohl kaum 50 CUC kosten, sondern eher 50 Pesos, also rund zwei Euro – auch wenn der Preis „50 $“ zunächst auf eine viel höhere Summe schließen lässt. Manche Restaurants haben zwei Speisekarten, wobei die selben Gerichte dann statt für 50 Pesos für 7 CUC aufgetischt werden. Von den Kellnern ist dabei keine Hilfe beim Geldsparen zu erwarten. Vor dem Bestellen hier lieber zweimal nachfragen und gegebenenfalls schauen, was die (kubanischen) Tischnachbarn für Preise bezahlen; im Zweifelsfall nach einer Alternative suchen.
  • Apropos plausible Preise: Frisches Obst und Gemüse vom Straßenhändler wird immer in kubanischen Pesos bezahlt. Eine Mango oder eine Banane kostet auf Kuba immer deutlich weniger als bei uns – während importierte Äpfel vom Schwarzmarkt (die auf Kuba nicht wachsen) durchaus für 1 CUC pro Stück angeboten werden können.
  • Für viele Produkte gibt es Festpreise, die in jedem staatlichen Geschäft und in jeder Tankstelle gleich sind (z.B. Softdrinks, Wasser, Eis, Zigaretten und Alkohol). Es hilft, sich diese Preise zu merken, um nicht übers Ohr gehauen zu werden. Auch in manchen seriös wirkenden Devisenläden wird nämlich gerne zu viel kassiert, in der Hoffnung, dass der Kunde es nicht bemerkt. Besser also vorher auf die Preisschilder achten und die Rechnung überprüfen.
  • An vielen Orten kann man mittlerweile mit beiden Landeswährungen bezahlen. So beispielsweise in den meisten Devisenläden (TRD Caribe, Panamericana, CIMEX, etc.) und in den Einrichtungen des Kulturministeriums (staatliche Nachtklubs, Bars, Tanzcafés, etc.). Dort sind die Preise auch entsprechend in beiden Währungen ausgeschildert. In einigen modernen Supermärkten werden inzwischen sogar Kreditkarten angenommen.
  • Nicht vergessen: Lange vor der Einführung des US-Dollars war „$“ das Zeichen für den Peso, der in vielen lateinamerikanischen Ländern der Name der Landeswährung ist. Auf Kuba bedeutet $ daher nicht „US-Dollar“, sondern kann für beide Landeswährungen (CUC und CUP) stehen. Welche Währung dann jeweils gemeint ist geht aus dem Kontext hervor, was für Touristen nicht immer auf den ersten Blick durchschaubar ist.
  • Man sollte auf Kuba stets das Wechselgeld nachzählen und Rechnungen prüfen.
  • Auf der Straße lassen sich viele Preise sowohl in CUC als auch in CUP bezahlen. Wenn man ein Produkt aus einer Mischung beider Währungen bezahlt, muss man jedoch höllisch aufpassen und nachrechnen, sonst macht man leicht dabei Verluste. Manche Restaurants und Straßencafés haben ihre eigenen Wechselkurse (z.B. 22 Pesos statt 24 für 1 CUC). Dort lohnt es sich besonders, in CUP zu bezahlen. Faustregel: 5 Cent in CUC sind offiziell 1 CUP.
  • Wenn man sich nicht sicher ist, welche Währung gefragt ist: einfach Nachhaken. Aber auch hier sollte man nicht blind dem Verkäufer vertrauen, sondern sich eher bei anderen Kunden erkundigen.
  • Dass man auch als Tourist mit kubanischen Pesos bezahlen kann, bedeutet nicht, dass man auch alle subventionierten Angebote in Anspruch nehmen kann: Museumseintritte kosten nämlich für Ausländer immer z.B. 5 oder 10 CUC, während man mit kubanischem Personalausweis den selben Betrag in CUP zahlen muss. Die Geschäfte hingegen, auch jene in CUP, stehen allen gleichermaßen offen.
  • Darüber hinaus gibt es jedoch zahlreiche Möglichkeiten, wie man den kubanischen Peso sinnvoll nutzen kann: Manche Dinge sind auf Kuba damit unglaublich billig, z.B. kostet eine Schachtel Streichhölzer in der Regel einen CUP, ein Fruchtsaft zwischen 2 und 7 CUP oder eine Kugel Eis in der staatlichen Eisdielenkette „Coppelia“ 1 CUP.

Kuba Währung Fazit – immer flüssig auf der Reise mit…

…einer funktionierenden Kreditkarte, einer Ersatzkreditkarte und einer Stange Bargeld in der Tasche. Dabei sollte man ein kostenloses Konto bei einer Bank beantragen, welche keinen Auslandseinsatz für das Ziehen von Fremdwährung verlangt, was ansonsten recht teuer wird.

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In den Genuss dieser kostenlosen Kreditkarte kommt man allerdings nur wenn man Berufstätig ist (Nachweis Gehaltseingang), auch für Selbstständige ist es möglich, aber Schüler und Studenten haben eher schlechtere Chancen eine Kontoeröffnung bewilligt zu bekomme

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